{"id":23783,"date":"2022-11-02T16:30:23","date_gmt":"2022-11-02T15:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/?page_id=23783"},"modified":"2022-11-02T16:30:23","modified_gmt":"2022-11-02T15:30:23","slug":"olga-lewinsky-geborene-precheisen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/olga-lewinsky-geborene-precheisen\/","title":{"rendered":"Olga LEWINSKY (geborene Precheisen)"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/1-489-Lewinsky-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-23784\" src=\"http:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/1-489-Lewinsky-1-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/1-489-Lewinsky-1-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/1-489-Lewinsky-1-350x467.jpg 350w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/simmering\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/1-489-Lewinsky-1.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Schauspielerin<\/p>\n<p>geb.: 7. 07. 1853, Graz<br \/>\ngest.: 26. 07. 1935, Wien<\/p>\n<p>Nach dem Willen ihres Vaters, eines Beamten, sollte Olga Precheisen Gouvernante werden und er lie\u00df ihr daf\u00fcr eine solide Ausbildung zukommen, doch sie tendierte zum Theater stand zum erstenmal 1869 im Grazer Stadttheater als Jolanthe in \u201eK\u00f6nig Ren\u00e9s Tochter\u201c auf der B\u00fchne. Bei einem Gastspiel in Klagenfurt sah sie Josephine Gallmayer und empfahl sie an Heinrich Laube bzw. Josef Lewinsky. Nach dem obligaten Vorsprechen deb\u00fctierte sie 1871 am Hof -Burgtheater als Jungfrau von Orleans. Bis 1873 blieb sie Mitglied des Hof- Burgtheaters, dann ging sie an das deutsche Landestheater in Prag, das sie jedoch 1876 wieder verlie\u00df. In den folgenden Jahren spielte sie erfolgreich ohne fixes Engagement an verschiedenen deutschen Theatern.<\/p>\n<p>\u00dcber das Hoftheater Kassel (1879) und Leipzig (1884) kehrte sie 1889 nach Wien an das Hof -Burgtheater zur\u00fcck und wurde 1900 zur Hofschauspielerin ernannt. Mit der 200. Auff\u00fchrung der Maria Stuart verabschiedete sich die K\u00fcnstlerin von ihrem Publikum und ging in Pension.<\/p>\n<p>Trotzdem nahm sie noch einmal f\u00fcr zwei Jahre ein Engagement am k\u00f6niglichen W\u00fcrttembergischen Theater in Stuttgart an und ab 1902 gastierte sie neuerlich ohne feste Vertr\u00e4ge an den verschiedensten B\u00fchnen.<\/p>\n<p>Die Schauspielerin wurde zuerst im Liebhaberinnenfach eingesetzt spielte aber sp\u00e4ter am Burgtheater auch die gro\u00dfen Heroinen. Sie war die Gattin des Hofschauspielers Josef Lewinsky, dessen schriftlichen Nachlass sie 1910 publizierte.<\/p>\n<p>Im Jahr 1909 erhielt sie an der Universit\u00e4t Wien als erste Lektorin einen Lehrauftrag f\u00fcr m\u00fcndlichen Vortrag.<\/p>\n<p>Lit.:<br \/>\nEisenberg Ludwig: Gro\u00dfes Biographisches Lexikon der Deutschen B\u00fchne im XIX. Jahrhundert, Leipzig 1903, S. 597f<br \/>\nGenossenschafts &#8211; Kalender f\u00fcr die Fleischhauer in Wien und Umgebung, Wien 1912, S. 84<br \/>\nHavelka Hans: Der Wiener Zentralfriedhof, Wien 1989, S. 128<br \/>\nPlaner Franz: Das Jahrbuch der Wiener Gesellschaft 1928, Wien 1928, S. 204<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schauspielerin geb.: 7. 07. 1853, Graz gest.: 26. 07. 1935, Wien Nach dem Willen ihres Vaters, eines Beamten, sollte Olga Precheisen Gouvernante werden und er lie\u00df ihr daf\u00fcr eine solide Ausbildung zukommen, doch sie tendierte zum Theater stand zum erstenmal 1869 im Grazer Stadttheater als Jolanthe in \u201eK\u00f6nig Ren\u00e9s Tochter\u201c auf der B\u00fchne. 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