{"id":46325,"date":"2022-10-30T17:08:32","date_gmt":"2022-10-30T16:08:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/?page_id=46325"},"modified":"2022-10-30T17:08:32","modified_gmt":"2022-10-30T16:08:32","slug":"friedrich-hebbel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/friedrich-hebbel\/","title":{"rendered":"Friedrich HEBBEL"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-46326 alignleft\" src=\"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine-350x525.jpg 350w, https:\/\/www.evang-friedhof.at\/matzleinsdorf\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/GRUFT-038-Hebbel-Friedrich-u.-Christine.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a>Friedrich HEBBEL<br \/>\nDramatiker<\/p>\n<p>geb.: 18.03.1813 Wesselburen<br \/>\ngest.: 13.12.1863 Wien<\/p>\n<p>Der Sohn eines Tagl\u00f6hners verbrachte seine Jugend in Not. Im Jahr 1827 wurde er Botenjunge und Schreiber bei dem Kirchspielvogt J. J. Mohr, in dessen Bibliothek er sich den Grundstock seines Wissens aneignete. In Hamburg f\u00f6rderte ihn die Schriftstellerin Amalie Schoppe und erm\u00f6glichte ihm, sich auf das akademische Studium vorzubereiten. In den Jahren 1836 \u2013 1839 studierte Hebbel in Heidelberg M\u00fcnchen zun\u00e4chst Jura, sp\u00e4ter Geschichte, Literatur und Philosophie. 1839 kehrte er nach Hamburg zur\u00fcck und vollendete sein erstes Drama, \u201eJudith\u201c.<\/p>\n<p>Mit der Putzmacherin und N\u00e4herin Elise Len-sind, die ihm ihren gesamten Besitz opferte, hatte er mehrere Kinder.<\/p>\n<p>Mit einem Stipendium des K\u00f6nigs von D\u00e4nemark ging Hebbel 1843 zuerst nach Paris und anschlie\u00dfend nach Italien. Als er von Italien nach Wien reiste, ist er, trotz seiner Erfolge mi9t dem Drama \u201eGenoveva\u201c sowie dem b\u00fcrgerlichen Grauerspiel \u201eMaria Magdalena\u201c, finanziell am Ende.<\/p>\n<p>Die Ehe mit der Schauspielerin des Hofburgtheaters Christine Enghaus bedeutete seine Rettung. In Wien entstanden Hebbels gro\u00dfe Werke, wie \u201eAgnes Bernauer\u201c (1852) und die Trilogie \u201eDie Nebelungen\u201c (1860). Hebbel bewahrte unter Vorwegnahme der sozialen und existentiellen Thematik des modernen Theaters den strengen Stil der klassischen Trag\u00f6die. Zwischen 1865 und 1868 erschienen seine s\u00e4mtliche Werke (12 B\u00e4nde). Lit.: Der gro\u00dfe Brockhaus, Leipzig 1933, 15. Aufl.<\/p>\n<p>FRIEDRICH HEBBEL<br \/>\nOFFENBARUNG<\/p>\n<p>Auf deinem Grabe sa\u00df ich stumm in lauer Sommernacht; die Blumen bl\u00fchten rings herum, die schon dein Grab gebracht. Und still und m\u00e4rchenhaft umfing Ihr Duft mich, s\u00fc\u00df und warm, bis ich in sanftem Weh verging, wie einst in deinem Arm.<\/p>\n<p>Und meine Augen schl\u00f6ssen sich, vom Schlummer leicht begr\u00fc\u00dft; mir war, als w\u00fcrden sie durch dich mir leise zugek\u00fc\u00dft. Still auf den Rasen sank ich hin, der deinen Staub bedeckt, doch ward zugleich der innre Sinn mir wunderbar geweckt.<\/p>\n<p>Was ich getr\u00e4umt, ich wei\u00df es nicht, ich ahn\u00b4 es nur noch kaum, dass du, ein himmlisches Gesicht, mir nahe warst im Traum. Doch was dies fl\u00fcchtge Wiedersehn in meiner Brust geschafft, das kann die Seele wohl verstehn, die gl\u00fcht in neuer Kraft.<\/p>\n<p>Du hast der Dinge Ziel und Grund an Gottes Thron durchschaut, du tatest k\u00fchn mir wieder kund, was dir der Tod vertraut. Und wenn das gro\u00dfe Losungswort auch mit dem Traum entschwand, so wirkt es doch im tiefsten fort, gewaltig, unerkannt!<\/p>\n<p>Grablage<br \/>\nGruppe: GRU<br \/>\nReihe<br \/>\nGrabnummer: 38<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Hebbel\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Hebbel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friedrich HEBBEL Dramatiker geb.: 18.03.1813 Wesselburen gest.: 13.12.1863 Wien Der Sohn eines Tagl\u00f6hners verbrachte seine Jugend in Not. Im Jahr 1827 wurde er Botenjunge und Schreiber bei dem Kirchspielvogt J. J. Mohr, in dessen Bibliothek er sich den Grundstock seines Wissens aneignete. 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